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Archiv: Das war 2002

Auch Manfred Lautenschläger freut sich: Ein Radler als Zeichen des Dankes

Spende von Manfred Lautenschläger:
33.000 Euro für Kinderhaus-Mobiliar (24.11.2002)

Die Freude war den Apfelbäumchen-Vertretern deutlich anzumerken, als Vorstand und Kinderhausleitung im Racket-Center aus den Händen von MLP-Gründer Manfred Lautenschläger einen Scheck über 33.000 Euro für die Anschaffung von Möbeln entgegen nehmen konnten.

Die beträchtliche Spende ist sehr willkommen, ja notwendig: Beim Einzug ins neue Kinderhaus Anfang des Jahres war der Landeswohlfahrtsverband zwar voll des Lobes für die hellen und freundlichen Räume gewesen, hatte das zum Teil Jahrzehnte alte Mobiliar aber als nicht kindgerecht gerügt.

Noch zu Zeiten des „alten“ Bürgermeisters Ernst Bauch hatte Manfred Lautenschläger angesichts knapper Gemeindefinanzen dem Apfelbäumchen angeboten, für die neue Einrichtung aufzukommen, wenn die Gemeinde einer zweiten altersgemischten Gruppe  zustimmt und ihren Anteil an den Personalkosten übernimmt. Diese Entscheidung fiel dann in diesem Frühjahr und zwischen der Gemeinde Nussloch – nun unter der Ägide von Bürgermeister Karl Rühl – und dem Apfelbäumchen wurde ein Vertrag geschlossen, der die Kinderhaus-Arbeit auf eine solide Basis stellt. Gerne kam nun Manfred Lautenschläger seinem Versprechen nach und brachte seinen großzügigen Beitrag ein.

Gefeiert wurde die Scheckübergabe nicht zufällig im Racket-Center: Schon seit Mitte vergangenen Jahres gibt es eine gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Einrichtungen. So besuchen die Kinderhaus-Kinder regelmäßig das Racket-Center, um unter Anleitung des Trainerteams einen sportlichen Nachmittag zu verbringen. Das Apfelbäumchen-Team bietet seinerseits fachliche Unterstützung beim Aufbau einer Kinderbetreuung im Racket-Center.

Erfreuliche Resonanz beim 1. Bücher- und Medienbazar (15.11.2002)

Am 19. Oktober veranstaltete das Apfelbäumchen zum ersten Mal einen Bücher- und Medienbazar. Knapp 70 Anbieter hatten für die gut besuchte Veranstaltung rund 1.600 Bücher, Kassetten, CDs und Videos zusammengetragen, die auf neue Besitzer warteten. So gab es ein reichhaltiges Angebot an Romanen und Krimis sowie eine große Auswahl an Kinderbüchern. Bei Videos und Kassetten war das Angebot dieses Mal noch etwas begrenzt.

Für eine Erstveranstaltung war das Organisationsteam mit dem Ergebnis sehr zufrieden und will die Sache im nächsten Jahr fortführen.

Auf diesem Wege nochmals ein herzliches Dankeschön an alle mitwirkenden Helfer, die während der Vorbereitung und Durchführung zu dieser gelungenen Veranstaltung beigetragen haben. Sie alle haben dabei mitgewirkt, dass ein erfreulicher Betrag für den guten Zweck, das Kinderhaus in Nußloch, zusammen kam.

Flemming Dental Heidelberg spendet für das Kinderhaus Nussloch (15.11.2002)

Den zweiten Teil einer 500 €-Spende hat die in Rohrbach-Süd ansässige Firma Flemming Dental Heidelberg der Leiterin des Apfelbäumchens, Andrea Kleinert, übergeben − einen Teil entsprechend dem Handwerk von Flemming Dental in Form von Zahnbürsten, Zahnpasta und Zahnputzbechern. Herzlichen Dank!

Kathi goes to Bavaria (15.11.2002)

Kathrin Först-König hat das Apfelbäumchen in Richtung Bayern verlassen. Sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern und war seit 1995 erste Vorsitzende. Durch Ihr unermüdliches Engagement hinterließ sie eindruckvolle Spuren. Mit großer Sensibilität, Beharrlichkeit, Überzeugungskraft und klarem Blick für Prioritäten setzte sie sich − auch wenn ihr das Durchhalten zuweilen wahrlich nicht leicht gemacht wurde − für die Anliegen des Apfelbäumchens und die Interessen der Kinder und Eltern ein. So ist es wesentlich ihr zu verdanken, dass das Apfelbäumchen wachsen konnte − von der Kleinkindbetreuung im Keller des Fröbelkindergartens zu einer Kinderbetreuungseinrichtung, die weit über die Gemeindegrenzen hinaus als zukunftweisendes Modell gilt.

Zunächst kommissarisch und bis zur nächsten Mitgliederversammlung hat Stefanie Koch die Aufgaben der ersten Vorsitzenden übernommen.

Kathrin Först-König gratuliert Hauptamtsleiter Horst Zimmermann zur Ehrenmitgliedschaft

Ehrenmitgliedschaft als Zeichen des Dankes an Hauptamtsleiter Zimmermann (15.11.2002)

Es hatte mehr von einer Feier im Kreis von Freunden als von einer steifen Zeremonie, als die Apfelbäumchen-Vorsitzende Kathrin Först-König Horst Zimmermann, dem Nußlocher Hauptamtsleiter, im Rahmen des diesjährigen Sommerfestes die Ehrenmitgliedschaft verlieh − als Zeichen des Dankes für die Aufgeschlossenheit und Unterstützung, mit der er das Apfelbäumchen von Beginn an begleitet hat.

Bücher und mehr: Flohmarkt am 19. Oktober 2002 (01.10.2002)

in den  Räumen des Apfelbäumchens, Kurpfalzstrasse 75 (Olympiahalle)

Angeboten werden: Romane, Sachbücher, Kinderbücher, Kochbücher, Reiseführer usw., Musikkassetten, Hörspielkassetten, Musik-CDs, Hörspiel-CDs, Spiele auf CD, Videos, DVD

Sie wollen verkaufen? Die Ausgabe der Listen und Etiketten (gegen € 0,50 Selbstkostenbeteiligung) erfolgt an folgenden Tagen am Montag, 7. Oktober, 17-18 Uhr, Donnerstag, 10. Oktober, 15.00-16 Uhr und Dienstag, 15. Oktober, 16-17 Uhr jeweils im Apfelbäumchen, Kurpfalzstrasse 75. 20% des Verkaufserlöses fließen der gemeinnützigen Arbeit des Vereins zu. Weitere Informationen können Sie unter Tel. (06224) 13303 erhalten.

Wir machen die Türen auf (30.06.2002)

Am Sonntag, den 7. Juni 2002 öffnet das Apfelbäumchen von 15 bis 18 Uhr die Türen des neuen Familienzentrums und Kinderhauses. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, uns in der Kurpfalzstrasse 75 in Nußloch (Olympiahalle) zu besuchen.

Wir ...

  • informieren über das Leben im Kinderhaus und die Angebote des Familienzentrums,

  • bieten Mitmachangebote für kleine und grosse Kinder,

  • laden ein in die Cafeteria zu süßen und deftigen Muffins

  • und wir freuen uns auf Ihren & Euren Besuch!

Erstes Eltern-Frühstück im Apfelbäumchen-Familienzentrum (29.04.2002)

Am Mittwoch, den 24. April, fand in den neuen Räumen des Apfelbäumchens die Premiere des Eltern-Frühstücks statt. 16 Mütter und 11 Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren fanden sich um 9 Uhr ein, um zu frühstücken, sich auszutauschen und einen netten Vormittag miteinander zu verbringen. Durch den geschmücktem Raum, die frischen Brötchen und den duftenden Kaffee entstand eine Atmosphäre, die zum Gelingen dieses Morgens beitrug.

Wir wollen mit dem Eltern-Frühstück ein weiteres Angebot für junge Familien schaffen, sich zu treffen und Kontakte zu knüpfen. Die positive Resonanz der Mütter bestärkt uns, in Zukunft dieses Angebot fest in den Terminkalender zu integrieren. Das Eltern-Frühstück wird regelmäßig jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat stattfinden. Die nächsten Termine sind der 8. und der 22. Mai. Das “All You Can Eat-Buffet” wird für 3,− € angeboten. Für die Organisation und Durchführung sind weitere Mütter herzlich willkommen.  (Yvonne Schröder)

Maiwanderung (15.04.2002)

Auch in diesem Jahr wird sich das Apfelbäumchen am 1. Mai auf den Weg zu einer Wanderung in die nähere Umgebung machen. Treffpunkt ist um 10.00 Uhr am Lindenplatz. Kind und Kegel, geländegängige Kinderwagen sowie Rucksack mit Verpflegung sollten auch dieses Jahr nicht fehlen.  Je nach Wetterlage ist wieder ein Picknick, Spiel und Spaß eingeplant.

Elterncafé im Apfelbäumchen (15.04.2002)

Erstmals am 24. April und dann jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat von 9.00 bis 11.00 Uhr findet in den Räumen des Apfelbäumchens das Elterncafé statt. In ungewungener Runde wollen wir bei ein paar Leckerbissen zusammensitzen, es uns gemütlich machen, "alte" Gesichter treffen und neue kennen lernen. Für 3 Euro heißt es "All you can eat and drink". Krabbeldecken und Spielecke für die Kleinen sind vorhanden. Dann also bis Mittwoch!

Unterstützung durch das Küchenstudio Rensch (19.03.2002)

Herr Rensch im Gespräch mit der 1. Vorsitzenden Kathrin Först-König in der neuen Küche des Apfelbäumchens

Nach dem vielfältigen Zuspruch der letzten Monate möchte sich das Apfelbäumchen auch beim ortsansässigen Familienbetrieb der Familie Rensch bedanken, der den Verein bei der dringend erforderlichen Neuanschaffung einer Küche in den neuen Räumen des Kinderhauses unterstützt hat. In dieser Küche werden seit Mitte Dezember täglich zwischen 60 und 70 Mittagessen für die Kinder und einige Eltern zubereitet. Durch ein großes Entgegenkommen beim Preis für die Beschaffung und bei der Montage der Küche konnte der Etat des Vereines geschont werden.

In dem Familienbetrieb arbeiten momentan drei Generationen, Frau Stucke im Blumengeschäft, die Eheleute Rensch in Küchenstudio und Blumengeschäft, sowie als jüngstes Mitglied der Familie Sina Rensch als Floristin. Das Familienunternehmen deckt somit auf der einen Seite ein breites Angebot von Blumenschmuck, Gestecken, Topfpflanzen und den Jahreszeiten angepassten Accessoires und Dekorationen bis hin zu Trauerschmuck ab. Auf der anderen Seite bietet es Einbauküchen nach Maß, die mit allen vom Kunden gewünschten Elektrogeräten kombiniert werden können. Neben Beratung und Verkauf erfolgt auch die Montage und der Anschluss aller Geräte durch das Familienunternehmen selbst. Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen öffnen beide Bereiche am Freitag, den 22. März 2002, in den neu gestalteten Räumen erneut die Türen für die Kunden.

Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand (04.03.2002)

Zum ersten Mal in den neuen Räumen des Apfelbäumchens fand die Mitgliederver-sammlung des Vereins statt. Anlässlich des 10-jährigen Bestehens hatte der Vorstand beschlossen, dieses Mal von den sonst üblichen “Ritualen” abzuweichen. Vorgetragen von der 1. Vorsitzenden Kathrin Först-König und ergänzt durch Beiträge von langjährigen aktiven Mitgliedern gab es dieses Mal für die Anwesenden einen Rückblick über die gesamte Vereinsgeschichte. Die Entwicklung des Vereins wurde durch zahlreiche Bilder aus den vergangenen Jahren lebendig dargestellt.

Bei der Neuwahl des Vorstandes gab es ein paar Veränderungen: Die Schriftführerin Monika Bender sowie Uwe Kleinert schieden aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand aus. Ins Gremium gewählt wurden Kathrin Först-König (1. Vorsitzende), Yvonne Schröder (2. Vorsitzende), Gerd Fleischhammer (Kassenwart), Dirk Kaiser (Schriftführer), und als Beisitzer Stefanie Koch, Andrea Lichter, Karin Hagedorn, Ursula Werner und Olaf Witt.

Bevor es dann zum lockeren Teil des Abends bei einem Glas Sekt überging, wurden die Vereinsmitglieder noch gebeten in kleinen Runden zu diskutieren, wie sich der Verein in Zukunft entwickeln sollte und könnte. Der Vorstand wollte wissen, welche Erwartungen die Mitglieder künftig an die Angebote des Vereines haben. Die auf kleinen Kärtchen niedergeschriebenen Ergebnisse wurden nach Themen sortiert auf einer Präsentationswand dargestellt. Der Ausbau der Aktivitäten des Familienzentrums war, wie nicht anders erwartet, einer der Schwerpunkte. Der neue Vorstand wird sich mit den Ergebnissen bald beschäftigen und sicherlich entsprechende Aktivitäten entfalten.

Anschließend wurde noch bis in die frühen Morgenstunden in lockerer Stimmung bei Essen und Trinken diskutiert und beratschlagt – über den Verein und vieles mehr ...

Großes Interesse an ADHS-Vortrag (04.03.2002)

Am 27. Februar hatte das Apfelbäumchen die Dipl.-Psychologin und Dipl.-Heilpädagogin Cordula Neuhaus zu Gast in der Aula der neuen Lindenschule. Ihr hervorragender Vortrag zum Thema ”ADHS bei Kindern und Jugendlichen” traf auf große Resonanz bei vielen Nußlocher aber auch von ausserhalb kommenden interessierten und betroffenen Gästen. Hochkonzentriert, vollgepackt mit Informationen und wertvollen Tips aus der Praxis und dennoch kurzweilig, verstand sie es die Aufmerksamkeit der über 100 Zuhörer sicherzustellen.

Da es den Rahmen eines Zeitungsartikels nicht möglich ist, umfassend über den Vortrag zu berichten, soll auf Details hier nicht weiter eingegangen werden. Im folgenden dennoch einige Schlaglichter und zentrale Aspekte.

Cordula Neuhaus erklärte, dass das Übertragen von Erfahrungen auf künftige Situationen und eine dementsprechende Steuerung des Verhaltens bei ADHS-Kindern nicht funktioniert. Rückbetrachtung und Vorausschau gelingen nicht bei den betroffenen Kindern, sie leben nur im Hier und Jetzt und das bedeutet Leben in der Krise.

Ein-, Über-, Rück- und Nachsicht entwickeln sich erst sehr spät, i.d.R. nicht vor dem 18. - 24. Lebensjahr, bis dahin ist die Perspektive egozentrisch. Zum Erlernen von Regeln und regelhaften Abläufen benötigen diese Kinder acht- bis 16 mal mehr Zeit als Gleichaltrige und brauchen dazu starke Hilfe seitens der Eltern und Lehrer. Das Lernen aus Erfahrung, die Vermeidung von mitunter drastischen Konsequenzen im Alltag funktioniert nicht. Die Konsequenz ist, dass Selbständigkeit nicht zu früh eingefordert werden darf. Eine deutliche seelische Reifeverzögerung der betroffenen Kinder ist ein weiteres wichtiges auch diagnostisches Kriterium.

Cordula Neuhaus machte den betroffenen Eltern auch Mut, die Schwierigkeiten zu bewältigen und sich nicht unterkriegen lassen. Wesentlich sei eine exakte Diagnose durch fachlich geschultes Personal. Dann sei es möglich, entsprechend richtig auf die Kinder einzugehen. Zu der Empfehlung von Frau Neuhaus an die betroffenen Eltern, sich einem Selbsthilfeverein anzuschließen oder sich dort weiteren Rat zu holen, sei angemerkt, dass es in unserer näheren Umgebung entsprechende Gruppen in Schriesheim, Weinheim/Mörlenbach und Wiesloch gibt.

Gelungenes Frauenfest im Apfelbäumchen (19.03.2002)

 Am 8. März fand anlässlich des Internationalen Frauentags ein Frauenfest statt, zu dem das Apfelbäumchen in seine Räumlichkeiten eingeladen hatte. Die Räume hatten sich zu diesem Zweck gewandelt: der Speiseraum war zum Veranstaltungsraum mit Bühne geworden. In den Gängen luden Stehtische zum Cocktail und Plaudern ein, ein weiterer Raum war zur Tanzfläche umfunktioniert worden.

Unter den ca. 60 anwesenden Frauen zwischen 25 und 50 Jahren herrschte gute Partystimmung. Mit Begeisterung wurde die musikalische Darbietung von Claudia Althaus (Gesang) und Annette Suhr-Wallem (Klavier) aufgenommen. Ihr Repertoire umfasste so unterschiedliche Stücke wie Songs von Cole Porter und französische Chansons von Edith Piaf. Zu jedem Stück gab Claudia Althaus eine kurze Einleitung, um die englischen und französischen Texte verständlich zu machen. Ihre Interpretation begeisterte die Zuhörerinnen, die am Schluss den beiden Künstlerinnen lang anhaltenden Beifall spendeten.

Als dann ab 22 Uhr DJ-Frau Juniba Musik aus den 70er, 80er und 90er Jahren auflegte, nahm so manche Frau die Gelegenheit wahr, nach Lust und Laune zu tanzen, bis das Fest gegen ein Uhr ausklang.

Wegen des positiven Feedbacks der Gäste wurde bereits eine Wiederholung des Frauenfestes im nächsten Jahr beschlossen.

Am 8. März: Frauenfest im Apfelbäumchen (19.02.2002)

Im 10. Jahr seit Gründung lädt das Apfelbäumchen anlässlich des Internationalen Frauentags zum ersten Mal zu einem Frauenfest in seinen Räumlichkeiten ein.

Zum Auftakt singt Claudia Althaus französische Chansons, begleitet  von Annette Suhr-Wallem am Klavier.

Mal wieder Lust, richtig zu tanzen? DJ-Frau Juniba legt fetzige Songs aus den 70ern, 80ern und 90ern auf und sorgt für richtig gute Partystimmung.

Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Angeboten werden feurige mexikanische Leckerbissen, und in der Cocktailbar gibt es alkoholische und natürlich auch anti-alkoholische Drinks.

Schon neugierig? Dann bitte folgenden Termin vormerken:

Freitag, 8. März 2002, 20.00 Uhr
Apfelbäumchen, Kinderhaus & Familienzentrum, Kurpfalzstraße 75, Nussloch
Eintritt: € 5,00

ADHS bei Kindern und Jugendlichen:
Veranstaltung am 27. Februar, 20 Uhr, Aula der Lindenschule (08.02.2002)

Referentin: Cordula Neuhaus, Dipl.-Heilpädagogin, Dipl.-Psychologin und Verhaltenstherapeutin

Nicht die Hyperaktivität ist das Hauptproblem der ‚hyperaktiven Kinder’, sondern ihre Aufmerksamkeitsstörung, ihre hohe Sensibilität und ihre Impulsivität.

Solche Kinder gab es schon immer. Nur fallen sie heute in unserer Gesellschaft, in unserem Schulsystem eher auf und leiden, wie auch ihre Eltern und Erzieher, darunter, dass sie sich nicht so steuern können, wie es von ihrem Umfeld gefordert wird.

Frau Neuhaus erklärt und beschreibt diese Aufmerksamkeitsstörung, die mit und ohne Hyperaktivität auftreten kann, veranschaulicht das Erscheinungsbild mit vielen Beispielen und macht Eltern Mut, da das Leben mit einem solchen Kind zwar schwieriger, aber nicht hoffnungslos ist.

Cordula Neuhaus arbeitet seit vielen Jahren in einer eigenen Praxis mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Sie hat sich in den letzten zehn Jahren engagiert mit hyperkinetischen Kindern auseinandergesetzt, internationale Symposien besucht und sich einen einmaligen Überblick über erfolgreiche und moderne Behandlungsmethoden verschafft.

Mittwoch, 27. Februar 2002, 20.00 Uhr
Aula der Lindenschule, Nussloch
Unkostenbeitrag: € 6,00

Kartenvorverkauf: Apfelbäumchen, Kurpfalzstraße 75, Nussloch, Tel. 06224 – 16572
Montag und Donnerstag Vormittags zwischen 08:30 und 12:00 Uhr, sowie Montag 18.02. und Montag 25.02. zwischen 18:00 und 20:00 Uhr

Wohin mit den Kindern? Kurpfalzradio beim Apfelbäumchen (05.02.02)

Am 25. Januar war das SWR4 Kurpfalz-Radio mit einer Nahaufnahme zu Gast beim Apfelbäumchen in Nußloch. “Wohin mit den Kindern: Zwischen Tagesmutter und Kinderkrippe – Eltern auf der Suche nach einem Platz für die Kids” war das Thema.

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Redakteur Matthias Wiest mit Andrea Kleinert und Andrea Frankenberger vom Apfelbäumchen-Team

Neben den Vertreterinnen des Apfelbäumchens war auch Nicole Grimm von Nikkis Kinderstube aus Schwetzingen ins Apfelbäumchen gekommen. Sie ist Leiterin einer privaten Einrichtung, die, ebenso wie das Apfelbäumchen, Kinderbetreuung für die Kleinsten, in diesem Fall von 0-3 Jahren, anbietet.

Redakteur Matthias Wiest ließ sich zunächst von der 2. Vorsitzenden Yvonne Schröder die Anfänge des Apfelbäumchens erläutern, bevor er wissen wollte, wie groß denn die Nachfrage nach den Angeboten der Kleinkindbetreuung ist. Der Andrang sei riesig, so Andrea Kleinert, die Leiterinb des Kinderhauses. Eltern, die sich für das Apfelbäumchen entscheiden, müssten mindestens mit einem bis eineinhalb Jahren Wartezeit rechnen. Zwischen 100 und 120 Kinder befänden sich ständig auf den Wartelisten für die verschiedenen Angebote. Andrea Kleinert führte aus, dass es, anders als in anderen Kinderkrippen, im Apfelbäumchen künftig nur noch zweitägige Angebote für die Kleinkindbetreuung geben werde. Bei nur eintägiger Betreuung sei bei den Kleinsten die Eingewöhnungszeit zu lang.

Da vergleichbare Angebote für Kleinkinder bei kommunalen und kirchlichen Kindergärten bisher weitgehend fehlen, bestätigte Herr Stellberger vom Landesjugendamt, dass freie Träger durchaus ein Modell für die Zukunft seien. Sie würden wirtschaftlich arbeiten und flexibel auf die Bedürfnisse der Familien eingehen. Dies unterstrichen auch die anwesenden Mütter, die auf die kindgerechte Betreuung im Apfelbäumchen, besonders für Kleinkinder, hinwiesen.

Eine weitere Besonderheit des Apfelbäumchens ist, dass hier Kinder in einer altersgemischten Gruppe von zwei bis sechs Jahren betreut werden und nicht erst ab dem dritten Lebensjahr in den Kindergarten kommen. Andrea Frankenberger, die Leiterin dieser Gruppe, betonte, dass es eigentlich keine Einschränkungen für die Zweijährigen bei der Betreuung in Spiel und Bastelangeboten gebe, wohl aber eine Trennung zwischen älteren und jüngeren Kindern im Stuhlkreis. Der größere Altersunterschied der Kinder in den Gruppen erforderee jedoch kleinere Gruppen und mehr Personal. Dies unterstrich auch Frau Pape vom Landesjugendamt. Personal und räumliche Rahmenbedingungen müssten wie im Äpfelbäumchen stimmen, wenn Kleinkinder in großen Einrichtungen betreut werden. Dann allerdings würden die Kinder auch davon profitieren, wenn sie später in die regulären Kindergartengruppen kommen.

Betreuungsangebote für Kleinkinder sind für viele Mütter häufig die einzige Möglichkeit, den erlernten Beruf auszuüben. Vielen zugereisten Mitbürgern fehlen vor Ort einfach Großeltern und Verwandte für die Kinderbetreuung. Herr Stellberger sieht in den letzten Jahren durchaus politisch gewollte Veränderungen, was sich dann irgendwann in der Gesetzeslage auswirkt. Jedoch sei die Ausgangslage in Baden-Württemberg mit 2% Betreuungsplätzen für Kleinkinder in Kinderkrippen bisher sehr schlecht. Zudem gebe es bisher für dieses Betreuungsangebot keinerlei Zuschüsse zu den Personalkosten. Was das neu geplante Kindergartengesetz für die Kleinkindbetreuung bringt, bleibt also noch abzuwarten.

10. Kinderkleider- und Spielzeugbazar des Apfelbäumchens (01.02.2002)

Am Samstag, den 23. Februar 2002, ist es wieder so weit: In der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr findet in der Festhalle Schiller-Schule in der Dreikönigstraße der 10. Kinderkleider- und Spielzeugbazar des Apfelbäumchens statt.

Verkauft werden gut erhaltene und suabere Frühjahrs- und Sommerkleidung, Kinder- und Stubenwagen, Spielsachen, Autositze, Fahrräder − also alles rund ums Kind.

Die Nummervergabe für die Verkäufe findet am
• Mittwoch, 06.02.2002, von 16.30 bis 17.30 Uhr
• Donnerstag, 14.02.2002, von 16.00 bis 17.00 Uhr und
• Dienstag, 19.02.2002, con 17.00 bis 18.00 Uhr
in den Räumen des Apfelbäumchens in der Kurpfalzstraße 75 in Nußloch (Olympiahalle) statt. Für die Etiketten müssen wir einen Selbstkostenpreis von 2,50 € berechnen. Bitte beachten Sie, dass die Listenausgabe begrenzt ist. Pro Person kann nur eine Liste für 50 Artikel ausgegeben werden.

Die Warenannahme ist am Freitag, 22.02.2002, von 15.00 bis 18.00 Uhr in der Festhalle Schillerschule, Dreikönigstraße. Es wird nur gut erhaltene, saubere und mit Leukosilk-Etiketten ausgezeichnete Ware angenommen.

Der Verkauf der Waren ist am 23. Februar 2002, von 14.00 bis 16.00 Uhr. Es wird darauf hingewiesen, dass keine Mäntel und Jacken, Taschen, Rucksäcke, Kinderwagen, Maxi-Cosi o. ä. mit in den Verkaufsraum genommen werden. Ablagemöglichkeiten und Garderobenständer sind im Eingangsbereich der Halle leider nur sehr begrenzt vorhanden.

Die Abholung der nicht verkauften Ware ist am 23. Februar 2002 von 19.00 bis 20.00 Uhr in der Festhalle in Nußloch.

Kuchenspenden werden gerne am 23. Februar 2002 entgegen genommen. 20 Prozent des Erlöses kommen der gemeinnützigen Arbeit des Apfelbäumchens zu Gute.

Info-Telefon unter (06224) 16893.

Eltern Konkret unterstützt Apfelbäumchen (22.01.2002)

Die Vorsitzenden bei der beiden Ver-eine bei der Scheckübergabe − noch in den alten Apfelbäumchen-Räumen

Bereits im letzten Jahr erhielt das Apfelbäumchen eine Spende über 500 DM von einem Verein aus Leimen, der sich ebenfalls für Eltern und  − in diesem Fall: werdende − Kinder einsetzt. Eltern Konkret wurde von einer Gruppe junger Eltern gegründet, die auf der Suche nach einer Möglichkeit waren, die Geburt ihrer Kinder in einer außerklinischen Hebammeneinrichtung zu erleben. Die Möglichkeit einer “häuslichen” Geburt durch eine solche Einrichtung sind in Leimen gegeben, die Kenntnis darüber jedoch noch etwas spärlich. Der Verein will bei Bedarf suchende, fragende und werdende Mütter informieren. Weitere Informationen und  zur Kontaktaufnahme hier die e-mail Adresse von Eltern Konkret: eltern.konkret@gmx.net

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung.

Mitwirkung am Neujahrsempfang (22.01.2002)

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Apfelbäumchens konnte sich der Verein den Gästen des diesjährigen Neujahrsempfanges präsentieren. Auf Stellwänden wurden zur Chronik des Vereins und auch zu aktuellen Angeboten reichlich Informationen geboten. Ansonsten hatte das Apfelbäumchen zahlreiche Mitglieder mobilisiert, die für die reibungslose Bewirtung im Anschluss an den offiziellen Teil des Neujahrsempfangs sorgten. Allen freiwilligen HelferInnen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön vom Vorstand!

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Architekt Herb und Bgm. Bauch über-geben den "Kinderhausschlüssel" an Kathrin Först-König, Andrea Kleinert und, stellvertretend für alle Apfelbäum-chen-Kinder, Tiffany Vetter.

Apfelbäumchen feiert Einweihung des Kinderhauses (15.01.2002)

Das zehnte Jahr des Apfelbäumchens war noch ganz jung, als im Foyer der Olympiahalle die stimmungsvolle Einweihungsfeier des neuen Kinderhauses und Familienzentrums stattfand. Gemeinde und Apfelbäumchen hatten geladen – die Moderation des Festaktes übernahm Herr Zimmermann von der Gemeindeverwaltung. Das Programm der Einweihungsfeier wurde musikalisch umrahmt mit klassischen Werken, vorgetragen von Dr. Annette Suhr-Wallem und Dr. Dietrich Wallem, und Liedbeiträgen des “Kleinen Chors Nußloch”.

In der Eröffnungsrede würdigte Bürgermeister Ernst Bauch den langjährigen Einsatz des Vereins. Letztendlich hätten klar formulierte Forderungen des engagierten Vorstandes überzeugt, die sich nun durch den Bau des Kinderhauses auszahlten. Mit Verweis auf die propagierten Ziele der Landesregierung sei man in Nußloch mit dieser Betreuungseinrichtung der Zeit deutlich voraus.

Dass es sich beim Apfelbäumchen um eine vorbildliche Einrichtung handelt, unterstrich auch Erika Pape vom Landesjugendamt, die den Verein in seiner Entwicklung schon seit vielen Jahren begleitet. In ihren Grußworten merkte sie an, die Pisa-Studie habe man sicher nicht in Nußloch gemacht.

Kathrin Först-König,
Vorsitzende des Apfelbäumchens

Die Vorsitzende Kathrin Först-König sagte, es erfülle sie mit Stolz, durch langjährige Vereinstätigkeit und auch mit Hilfe der vielen Förderer und der Gemeinde Nußloch etwas Großes geschaffen zu haben. Sie berichtete von dem langen Weg, der zu gehen war, nachdem mit fünf Müttern und einer kleinen Stillgruppe im Souterrain des Fröbelkindergartens alles anfing. Die Vorsitzende beteuerte, dass ihr das jetzt erreichte Ziel seinerzeit nicht klar gewesen sei. Heute werden über 100 Kinder in fünf Gruppen betreut. Es gibt 17 Angestellte, und 160 Familien bilden den Verein.

Kathrin Först-König appellierte an den Vorstand, nur für einen kleinen Moment inne zu halten und das gute Gefühl über das Erreichte zu genießen. Für den weiteren Weg wünschte sie sich, dass das Apfelbäumchen sich weiterentwickelt, das Team und die Kinder Geborgenheit im neuen Haus finden, das Familienzentrum viel Raum für gute Beziehungen bietet und der Vorstand neue Visionen für die Zukunft entwickelt.

Die symbolische Schlüsselübergabe erfolgte im Anschluss an den Redebeitrag des für die Umbaumaßnahmen zuständigen Architekten Herrn Herb.

Tiffany Vetter & Andrea Kleinert tragen ihre Wünsche für das neue Kinderhaus vor.

Nach weiteren Grußworten durch die Elternvorsitzende Petra Paul kamen die pädagogische Leiterin des Kinderhauses, Andrea Kleinert, und Tiffany Vetter, das älteste Apfelbäumchen-Kind, zu Wort. Sie berichteten sie von den Gefühlen und Erwartungen während der Umzugszeit im letzten Jahr. Symbolisch hatten die beiden eine Kiste mit Werten aus dem alten Apfelbäumchen mitgebracht, die es nun im neuen Haus zu bewahren und weiter zu entwickeln gilt .

Der formelle Teil der Einweihungsfeier wurde abgeschlossen durch die Segnung des Kinderhauses durch Pfarrerin Karin Senk und Pfarrer Johannes Balbach im Rahmen einer kleinen Andacht, zu der alle Gäste vom Foyer der Olympiahalle in das Kinderhaus gebeten wurden. Im Anschluss hieran standen den Gästen die neuen Räumlichkeiten zur Besichtigung offen.

Allen Vereinsmitgliedern, Mitarbeitern und sonstigen Förderern, die zum Gelingen dieser Einweihungsfeier beigetragen haben, sei an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön ausgesprochen. Im Mai wird das Apfelbäumchen die Nußlocher Bevölkerung zu einem großen Tag der Offenen Tür ins neue Kinderhaus einladen.

Unterstützung fürs Apfelbäumchen geht weiter (15.01.2002)

Nicht nachgelassen hat die Bereitschaft, das Apfelbäumchen mit Geld- und Sachspenden bei der Beschaffung des Mobiliars im neuen Kinderhaus zu unterstützen. Im Gegenteil: Mit über 7.750 DM sind im Dezember mehr Spenden eingegangen als je zuvor! Über 2.500 DM kamen von Privatleuten, 5.250 DM von Firmen, unter anderem Christiane's Beauty Hair Shop, Textilhaus Hessenauer, Raumdesign Jäschke, Autohaus Krauth (Walldorf) und von der Offizin Offsetdruckerei. Hinzu kamen noch einmal 675 DM Sachspenden, unter anderem von Bauernfrisch.

Bei diesen und allen anderen UnterstützerInnen, die dem Apfelbäumchen im vergangenen Jahr finanziell unter die Arme gegriffen haben, bedankt sich der Vorstand von ganzem Herzen.

Dieser Dank schließt auch die Mitglieder ein, die mit tatkräftiger Mithilfe und reger Beteiligung im besonders ereignis- und arbeitsreichen Jahr 2001 und mit zusätzlichem finanziellem Engagement den Weg ins neue Kinderhaus geebnet haben.

 

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