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8.12.2008
Leon Roth zum SuperZivi 2008 gewählt!

Beim Wettbewerb „Engagement gewinnt!“ zeichnet der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg jedes Jahr in unterschiedlichen Kategorien freiwillig Engagierte im sozialen Bereich, Kulturprojekte und Zivildienstleistende für herausragendes Engagement aus. Die 800 Mitgliedsorganisationen und Bezirksgeschäftsstellen bzw. Kreisverbände des PARITÄTISCHEN reichen Vorschläge für Personen, Gruppen und Kulturprojekte aus ihren Einrichtungen ein. Bewertet werden bei jeder Bewerbung auch die dahinterstehende Motivation und der persönliche Zugewinn des Engagierten. Die Vorschläge bewertet eine hochkarätig Jury die auch die Sieger ermittelt. In diesem Jahr wurde unser Zivildienstleistender Leon Roth als einer von drei Siegern und SuperZivi 2008 ausgewählt.

Den SuperZivi zeichnet ein wertschätzender Umgang mit Klienten und Kollegen, Spaß am Einsatz, die Fähigkeit zum Allround-Talent, Offenheit und Verlässlichkeit, Eigeninitiative und Unersetzlichkeit aus. Die Preisverleihung fand in festlichem Rahmen am 5. Dezember 2008 zum „Tag des Ehrenamts“ in Stuttgart statt. Die Präsentation der Gewinner wurde auch live über das Internetradioportal des PARITÄTISCHEN übertragen.

Wir gratulieren Leon Roth zu dieser Auszeichnung, die er mehr als verdient hat, und danken ihm an dieser Stelle nochmals für seinen unermüdlichen Einsatz in unserem Kinderhaus!
 


8.12.2008
Alle Jahre wieder: Weihnachtsbrunch im Apfelbäumchen

Zu den traditionellen Festen im Apfelbäumchen zählt der Weihnachtsbrunch. In diesem Jahr fand er am 30. November statt und wieder waren alle begeistert, mit welcher Fantasie und Kreativität das Buffet von unseren Mitgliedern gestaltet wurde. Die Räume waren weihnachtlich geschmückt und so kam es am 1. Advent auch zur ersten Weihnachtsstimmung. Nach dem ersten Gang ans Buffet ging es dann aufs Außengelände, hier wurden in geselliger Runde und vom klangvollen Gitarrenspiel begleitet die eingeübten Weihnachtslieder gesungen. Und es hat sich gelohnt, denn der Nikolaus kam tatsächlich, durch den lieblichen Gesang angelockt, und verteilte an alle Kinder ein kleines Geschenk. Da der Nikolaus dann bald weiter musste, um noch andere Kinder zu bescheren, widmete man sich dann wieder dem Buffet und ließ in munterer Stimmung den Vormittag ausklingen. Wir hoffen alle auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Ein großes Dankeschön geht auch an das Organisationsteam.


24.11.2008
Mein Licht ist an, ich geh voran ...

Eine ganze Woche hatten die Kinder des Apfelbäumchens mit den Erziehern bunte Laternen gebastelt, nun konnten sie endlich den Eltern vorgeführt werden. Eine stramme Runde ging es durch den Nußlocher Wald, um sich dann im Brunnenfeld um das Lagerfeuer zu sammeln und die einstudierten Lieder zu singen. Da staunten die Eltern nicht schlecht: So viele Strophen! Zur Belohnung gab es dann die heiß begehrten Lebkuchen und Laugenbrötchen sowie Kinderpunsch und Glühwein. St. Martin sei Dank, denn dieses Fest möchte man sich aus dem Apfelbäumchen-Kalender nicht weg denken!


4.11.2008
Klettern auf der Leseleiter: Bücherabend am 18.11.

Der katholische Kindergarten St. Michael und das Kinderhaus Apfelbäumchen laden herzlich ein zum Bücherabend am Dienstag, dem 18.11.2008, um 20.00 Uhr, Kindergarten St. Michael, Kurpfalzstr. 63, 69226 Nussloch. Frau Gabriele Hoffmann, namhafte Expertin für Kinderliteratur aus dem Heidelberger Kinderbuchladen „Leanders Leseladen“, wird diesen Abend für Sie gestalten.

Unter dem Thema „Klettern auf der Leseleiter …“ wird Frau Hoffmann Bilderbücher, Lexika und Vorlesebücher für ganz kleine Kinder bis hin zur Jugendliteratur vorstellen. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, Ihre Lieblingsbücher direkt zu bestellen.

Sie verschenken zu Weihnachten gerne Bücher, oder haben selbst Spaß an guter, ausgewählter Kinderliteratur? Dann lassen Sie sich inspirieren!

Wenn Sie gerne kommen möchten, bitten wir um telefonische Anmeldung bis spätestens Montag, den 17. November unter der Tel. Nr. 06224/16572 (Apfelbäumchen) oder 06224/16885 (St. Michael),
immer vormittags.


10.10.2008
Schiffstaufe beim Apfelfest

Schöner hätte das Wetter nicht sein können: Bei strahlendem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen war unser Apfelfest richtig gut besucht. Zahlreiche Apfelbäumchenfamilien nahmen an den Spielen und Basteleien rund um den Apfel mit viel Freude teil. Auch die Speisen und Getränke fanden reißenden Absatz. Die Kinder durften selbst Apfelsaft keltern, es gab die ultimativen Apfelwaffeln, daneben wurden Apfelkuchen und Kartoffelsuppe angeboten. Und an den Spielen hatten nicht nur die Kinder ihren Spaß. Höhepunkt war dann die Schiffstaufe, unser neues Außenspielgerät wurde eingeweiht. Die Burg „Apfelfels“ und das Schiff „Golden Apple“ ergänzen nun unser Außenspielgelände. Herzlichen Dank an die Familien, die für die Spielgeräte gespendet haben, an den Bauhof, der die Anlage aufgebaut hat, und an „Ralf den Baumeister“, der das Projekt koordiniert hat.


10.10.2008
„Wir schaffen was“-Aktion im Kinderhaus Apfelbäumchen

Am Samstag, den 20. September, fand der erste Freiwilligentag in der Metropolregion Rhein–Neckar statt. Eine ganze Region hat sich in vielen Städten und Gemeinden in Sozial- oder Umweltprojekten engagiert. Und so wurde in Kindergärten, Schulen, Altersheimen und Naturschutzprojekten vieles erledigt, wofür an anderer Stelle die Zeit und das Geld fehlten. Auch das Apfelbäumchen hatte das Glück, dass sich an diesem Tag vier fleißige Mitarbeiter der SAP gemeldet haben, um bei der Reparatur und Wartung des „Kinder–Fuhrparks“ mit anzupacken. An den Fahrrädern, Dreirädern, Rollern und Bobbycars wurde geschraubt, geflickt, eingestellt und geölt. In guter Stimmung und in Gedanken daran, dass sich die Kinder riesig freuen würden, war der gesamte Fuhrpark nach sechs Stunden bereit für die TÜV-Prüfung. „Alles läuft bestens“, so das Resümee der Kinder.


18.9.2008
Apfelfest-Premiere am 28. September

Liebe Apfelbäumchen-Mitglieder,

mit den letzten Spätsommertagen, wenn die heimischen Früchte die letzten Sonnenstrahlen getankt haben, beginnt sie wieder: die Zeit der Apfel-Ernte. Mit einem neuen Event in unserem Veranstaltungskalender wollen wir dieses von Groß und Klein gleichermaßen geliebte kulinarische Ereignis gebührend feiern. Und außerdem sind wir doch in Sachen „Apfel“ ganz besondere Experten.

Neben einem leckeren und vielseitigen Angebot aus der Apfel-Küche wollen wir an diesem Tag mit den Kindern zusammen mit einer großen Obstpresse frischen Apfelsaft pressen. Daher laden wir alle Apfelbäumchen-Familien am Sonntag, dem 28. September, von 14:30 Uhr bis 18:30 Uhr sehr herzlich in den Garten unseres Kinderhauses ein.

Gleichzeitig wollen wir das mit einem Segelschiff und einer Ritterburg verschönerte Außenspielgelände einweihen. Selbstverständlich freuen wir uns über viele helfende Hände, entweder in der Vorbereitungsphase (beim Kochen und Backen unserer Rezepte) oder während des Festes bei unserem Spiel- und kulinarischen Angebot. Dazu hängen im Kinderhaus Helferlisten aus. Wir freuen uns auf das gemeinsame Fest mit Euch!

Andrea Kleinert und das Apfelfest-Event-Team


12.8.2008
Apfelbäumchen-Stand auf dem Nußlocher Gockelfest

Wie auch in den vergangenen Jahren war das Apfelbäumchen wieder eingeladen, das Gockelfest der Kleintierzüchter mit zu gestalten. Mit unseren berüchtigten Apfelwaffeln & Kaffee durften wir die Gäste verwöhnen und unsere Vereinskasse zugunsten des Kinderhauses aufbessern. Dafür möchten wir uns bei allen Mitgliedern des Vereins der Kleintierzüchter e.V. herzlich bedanken.

Ein besonderer Dank gilt in diesem Jahr der Familie Huthert von der Bäckerei Huthert & Sachs, die den gesamten Teig für die Apfelwaffeln gespendet und somit einen wesentlichen Beitrag geleistet hat.

Auch unser Kinderschminken erfreute sich großer Beliebtheit und ergänzte so das Angebot für die Kleinen. Ein herzliches Dankeschön geht auch an all unsere vielen fleißigen SchminkerInnen sowie den Helfern am Stand!

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr,
herzlichst, die Apfelbäumchen e.V. Mitglieder


16.6.2008
„Starke Eltern – Starke Kinder“: Kurs für Eltern im Apfelbäumchen

Von Januar bis März 2008 fand im Apfelbäumchen erneut der vom Deutschen Kinderschutzbund entwickelte Elternkurs „Starke Eltern, starke Kinder“ unter der Leitung von Diplom-Sozialpädagogin Ute Anders und Diplom-Sozialarbeiterin Yvonne Schröder statt.

An zehn Abenden traf sich eine Gruppe von fünf Müttern, um von den beiden Kursleiterinnen zu lernen, wie sie ihr Familienleben wieder stressfreier gestalten und mehr Spaß mit ihren Kindern haben können. Schon am ersten Abend wurde klar, dass allen ähnliche Themen zu schaffen machten, wie zum Beispiel Trotzanfälle von Kleinkindern oder Streitigkeiten zwischen Geschwistern. Auch die Frage „Wie setzt man am besten Grenzen?“ kam gleich hoch.

Auf die Antwort mussten wir allerdings noch sechs Abende warten. Denn wie uns im Kurs vermittelt wurde, gibt es im Vorfeld schon viel, das von Elternseite getan werden kann, um den Erziehungsalltag entspannter zu gestalten. Deshalb wurden zuerst Themen wie die Bedürfnisse des Kindes und der Eltern, die Kommunikation mit dem Kind und der Umgang mit Wut anschaulich durch Theorie, Übungen und Fallbeispiele vermittelt.

Bis wir bei den Themen Regeln, Grenzen, Konsequenzen und Problemlösungsstrategien angelangt waren, waren die Kursabende längst zu einem wöchentlichen Ereignis geworden, auf das sich die Teilnehmerinnen freuten. Dafür sorgte nicht zuletzt die offene Atmosphäre im Kurs, in der jeder von seinen Problemen berichten konnte und dafür von den Kursleiterinnen Tipps, aber niemals einen erhobenen Zeigefinger gezeigt bekam.

Der nächste Kurs für interessierte Eltern findet ab Mittwoch, den 8. Oktober 2008 von 19.30 bis 21.30 Uhr im Apfelbäumchen statt. Informationen und Anmeldung bei Ute Anders (Telefon 06224-10994) und Yvonne Schröder (Telefon 06224-12725).


13.6.2008
Spuk im Wald

Endlich war es soweit. Wir, die Kinder, ErzieherInnen und Eltern der Kindergartengruppen des Apfelbäumchens machten uns früh am Morgen gemeinsam auf den Weg nach Leimen. Ziel war der Abenteuer-Waldspielplatz „Spuk im Wald“. Dort angekommen, starteten wir mit einem großen Morgenkreis. „Was machen wir mit müden Eltern?“, sangen aufgeweckte Kinder mit einem breiten Grinsen.

Auf diese Weise geweckt, stärkten wir uns erstmal alle beim gemeinsamen Picknick, um anschließend den Spielplatz zu erkunden. Dort entdeckten wir versteckte Rutschen, tolle Schaukeln, Wippen und eine Kletterburg, die zu Ritterspielen einlud. Auch die Ziegen und das Damwild kamen auf ihre Kosten, dank des Futterautomaten, der geduldig immer wieder ein neues Päckchen ausspuckte.

Für die Eltern blieb genug Zeit, sich in entspannter Atmosphäre alles zu erzählen, was zwischen Tür und Angel beim Abholen im Kinderhausalltag nicht besprochen werden kann. Vor der Heimreise gab es für alle noch einen gemeinsamen Abschlusskreis mit Fingerspielen und so endete ein fröhlicher, entspannter Vormittag, bei dem Große und Kleine ihren Spaß hatten.


9.6.2008
Ich mag die Bäume, ich mag hier jeden Strauch ...!

Mit diesem Lied wurde jeder Tag der Waldwoche von uns, den vier- bis fünfjährigen „Midis“ und ihren Erzieherinnen, begonnen. Begleitet von Ursula Hahn (Waldpädagogin i.A.) waren Groß und Klein sehr gespannt auf das, was uns im Wald erwarten würde. Das warme und sonnige Frühlingswetter bot die besten Voraussetzungen für eine fröhliche, spannende Woche.

Zunächst mussten wir jeden Morgen mit Sack und Pack die steile Bockwiese erklimmen, was alle jedoch ohne große Mühe schafften. Dort galt es dann zunächst die nötige Infrastruktur zu schaffen. So schleppten die Kinder mit großem Eifer etliche Äste an, aus denen wir unser äußerst gemütliches Waldsofa bauten, das uns als Pausen- und Treffpunkt diente. Außerdem richteten wir am ersten Tag auch unser „Waldklo“ ein. Erst dann gingen wir los zur Walderkundung, bei der wir vieles entdecken konnten: ein Vogelnest, Äste, auf denen man prima klettern konnte, Käfer, Schnecken usw.!

Am zweiten Tag galt unsere besondere Aufmerksamkeit den Bäumen. Sie wurden mit allen Sinnen erfahren. In Kleingruppen wurde jeweils von einem besonderen Baum ein Baumsteckbrief zusammengestellt. Besonders viel Spaß machte es den Kindern, den Baum blind zu erfühlen und ihn anschließend mit Ton zu verzieren.

Weiter ging es am nächsten Tag mit den Waldtieren: Auf einem Pirschpfad konnten wir versteckte Tiere entdecken und lernten einiges über deren Verhaltensweisen. So konnten die Kinder in einem Spiel erfahren, wie die Eichelhäher die Tiere des Waldes vor Gefahren warnen und wie sie sich im Wald vor dem Jäger verstecken.

Besonders spannend war das Fährtenbeet: Wir legten Futter für die Tiere bereit. Am nächsten Tag war fast alles aufgefressen. Von wem stammten wohl die Fußabdrücke? Von einem Wildschwein? Da waren die Phantasie und die Aufregung groß!

Immer wieder streiften die Kinder mit offenen Augen durch den Wald, entdeckten ständig wieder Neues, kletterten oder schleppten Äste, bauten ein Tipi und vieles mehr! Alle hatten großen Spaß dabei, den Wald zu entdecken und ihn als Spiel- und Lernort zu erfahren.

Zum gelungenen Abschluss des Projektes wurden die Eltern und Kinder von den Erzieherinnen zu einer kleinen Präsentation eingeladen. Bei „Waldmeisterlimonade“ und Popkorn wurden die Waldbilder gezeigt und die von Ursula Hahn mitgebrachten Fühlkisten mit kleinen Waldgeheimnissen riefen die Erinnerung an die fröhliche Woche noch einmal wach.


3.6.2008
Pfingstferienausflug der Hortkinder zum Sinnesmuseum Schloss Freudenberg

„Wie kann der Mensch wieder leibhaftig zur bewussten Wahrnehmung seiner Organe fähig werden und zum Einklang mit seinem ganzen Körper finden?“ Dieses Thema war der Leitsatz von Hugo Kükelhaus, nach dessen Wunsch die ehemalige Wanderausstellung in Schloss Freudenberg in Wiesbaden ihren festen Platz fand.

Das Schloss Freudenberg liegt wunderbar abgelegen, von Wäldern und Feldern umgeben. Dies war der erste Eindruck der Kinder, Eltern und Erzieher, die eigens mit einem gemieteten Bus angereist waren. Bei sehr schönem und sonnigem Wetter wurde zuerst das Außengelände erkundet. Gleich an der ersten Station, dem Barfußpfad waren die Kleinen sowie die Großen „hin und weg“ und wiederholten diese „Barfußmassage“ mehrere Male. Aber auch der Summstein, die Windharfe und insbesondere die riesige Lupe (um mit Lichtspiel Feuer zu erzeugen) weckten den Wunsch nach „mehr ausprobieren“.

Dies war natürlich kein Problem, denn der große Spielplatz mit Partnerschaukel, Kletterbergen, Stelzen und Rollen boten die Möglichkeit das Gleichgewicht zu testen, während einige Eltern lieber auf den gemütlichen Holzliegen entspannten.

Aber auch drinnen bot das Schloss Freudenberg faszinierende Eindrücke. Hier erwarteten den Besucher vielfältige Klänge, wenn er bereit ist ,Töne nicht nur zu hören, sondern mit allen Sinnen zu erleben. So konnte man in einer geleiteten Führung die Faszination und auch Vibration einzelner Musikinstrumente wie z.B. ost-asiatische Gongs „spüren“ und erleben. Oder man konnte den Versuch machen, dem mit wassergefüllten, bronzenen Hexentopf durch das geduldige Reiben der Griffe nicht nur Töne zu entlocken sondern auch Wasserbewegungen zu „zaubern“.

Ein weiteres Highlight war die Wanderung in völliger Finsternis „Stell dir vor, du wärst blind“, heißt das Motto und so wurde man durch einen stockfinsteren Raum, bergauf- und bergab und über Stock und Stein geleitet. Gesteigert wurde diese Erfahrung, noch durch einen Besuch in der „Dunkelbar“, in der Essen und Getränke in absoluter Finsternis bestellt und verspeist werden.

Müde, erschöpft und voller Eindrücke kamen Eltern und Kinder nach einen langen und ereignisreichen Tag wieder zurück ins Apfelbäumchen. Erlebnisbericht.


20.5.2008
Vernissage einer kreativen, kleinen Formenkünstlergruppe

Begonnen hatte alles mit einfachen kleinen Verpackungsschachteln, Kordel und Zeitungen. Zunächst wurde mit dem Material experimentiert und schon bald konstruierten die Kinder tolle Kunstwerke. „Mama Anna“, und „Bohrmaschine Lilly“, jedes kleine Kunstwerk wurde bemalt und mit eigenwilligen Namen spontan getauft.

Die 4-5 jährigen waren begeistert bei der Sache und steuerten mit ihrem Interesse und ihren eigenen Fragestellungen das Projekt. Die Themen mussten von den beiden Erzieherinnen Johanna Mohn und Evelyn Siegert nur noch aufgegriffen und ergänzt werden, und so war es ein Leichtes, das Ziel, den Kindern ein Gefühl für Formen und Farben zu vermitteln und die Kunst näher zu bringen zu erreichen.

Orientiert an großen Vorbildern wie Paul Klee wurde in den nächsten Wochen viel gebastelt, gemalt und gelernt und schließlich luden die kleinen Künstler ihre Eltern zur Vernissage, bei der sie stolz ihre Kunstwerke präsentierten.


20.5.2008
Malkurse im Apfelbäumchen - Manche treiben's gerne bunt

Bei schönstem Frühlingswetter trafen sich am Samstag, den 3. Mai, acht hoch motivierte Frauen im Apfelbäumchen, die sich sogleich mit Feuereifer auf Farben, Pinsel und Leinwand stürzten. In entspannter Atmosphäre entstanden die unterschiedlichsten Bilder. Ob Blumen oder Abstraktes, ob Landschaften oder Gesichter: Evelyn Siegert, gelernte Bühnen- und Theatermalerin, begleitete alle mit guter Laune, Einfühlungsvermögen, Fachkompetenz und ermunternden Worten, wenn mal etwas nicht gleich auf Anhieb klappte. Am Ende des Tages waren alle stolz und glücklich über ihre Werke - nicht nur diejenigen, die zum ersten Mal einen Malkurs besuchten.

Wer nun auch Lust bekommen hat, der ist hiermit herzlich eingeladen, am 31.05. und/oder am 12.06., jeweils von 13.00 bis 18.00 Uhr, den Pinsel zu schwingen. Die Anmeldelisten hängen an der Infowand im Apfelbäumchen aus.


3.3.2008
„Und sie dreht sich doch!“

Schon seit Wochen beschäftigen sich die Vorschulkinder im Rahmen des von SAP geförderten Apfelbäumchen-Projektes „Sonne, Mond und Sterne“ mit den Fragen: „Wie entstehen Tag und Nacht? Warum ist es im Sommer warm und im Winter kalt? Wieso nimmt der Mond manchmal zu und manchmal ab? Wie entsteht eine Mond- und wie eine Sonnenfinsternis?“

Bekanntlich entstehen Tag und Nacht durch die Drehung der Erde. Dass sich die Erde dreht, konnten unsere Vorschulkinder hautnah beim Besuch des Foucault- Pendels am Kirchhoff-Institut für Physik (KIP) der Universität Heidelberg erleben.

Herr Dr. Jürgen Stiewe erklärte uns sehr einfühlsam
die Funktionsweise des Pendels. Möchte man die Drehung der Erde nachweisen, so braucht man ein sehr langes Pendel und einen schweren Pendelkörper. Das KiP-Pendel ist ca. 12 m lang und knapp 69 kg schwer und schwingt über eine runde Bodenplatte, auf der 48 kleine Kippstifte befestigt sind. Als der erste Kippstift umfiel, waren alle Kinder begeistert. Die Bodenplatte, und somit die Erde, musste sich unter dem Pendel gedreht haben!

Wieder zurück im Apfelbäumchen haben wir das Prinzip an einem Modell-Pendel nachvollzogen und über die Webseite des Instituts nochmals live beobachtet. (http://www.kip.uni-heidelberg.de/OeffWiss/Pendel-Internetauftritt/).

Abschließend ein großes Kompliment an die Kinder: Es ist eine enorme Leistung und es bedarf eines großen Abstraktionsvermögens, einen Versuch als Nachweis für die Erdrotation anzuerkennen, ohne ihn über unsere Sinne erfahren zu können.


25.2.2008
Welt-Frauentag im Apfelbäumchen

Am 8. März findet der internationale Frauentag statt. Wie in jedem Jahr nutzen wir im Apfelbäumchen diesen Tag, um einen schönen Abend miteinander zu verbringen. Es wird ein Überraschungsfilm gezeigt, dazu gibt es kulinarisch passende Leckereien.

Neben Kino und Kalorien bleibt genug Zeit zum Quatschen und Kennenlernen – ohne Stress! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – kommt einfach um 20 Uhr vorbei. Die (Samstag-) Nacht ist lang und Rom ist weit…

Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen.


25.2.2008
Volle Tüten – frohe Gesichter!

Am vergangenen Samstag war es endlich wieder soweit: Beim Apfelbäumchen-Kinderkleider- und Spielzeugbazar wurden in der Nußlocher Festhalle etwa 10.000 Artikel vom Erstlingsbedarf bis zum Schulranzen angeboten. Kinderkleidungsstücke in allen Größen, Faschingskostüme, Sportutensilien, Fahrzeuge und natürlich: Spielzeuge. Die allzeit unverwüstlichen Lego-Bausteine, Puzzles, Barbie-Puppen und Kinderbücher suchten und fanden neue Besitzer.

Eine Mutter kam mit einem Kinderfahrrad und 3 Tüten voller Kinderkleidung aus der Festhalle, ihr Sohn trug stolz eine Autospielgarage. Fazit: "Das hat sich mal wieder gelohnt!“. Viele gönnten sich nach der aufregenden "Schnäppchen-Jagd“ noch Kaffee und Kuchen, die im Foyer der Halle angeboten wurden. Insgesamt sorgten über 80 Helferinnen und Helfer für den Auf- und Abbau sowie den reibungslosen Ablauf des Bazars.

Das hat sich auch für den Verein gelohnt, denn 20 Prozent des Umsatzes kommen der gemeinnützigen Einrichtung zugute. Bedanken möchte sich das Apfelbäumchen bei den fleißigen Helfern und den Sponsoren: Bäckerei Huthert und Sachs, Blumen Rückemann und Getränkemarkt Laier. Ein großer Dank geht auch an die Erzieherinnen und Erzieher des Apfelbäumchens, die die Kinder der Helfer betreuten.

Die große Nachfrage und die positive Resonanz waren überzeugend und so wird der 17. Kinderkleider- und Spielzeugbazar Anfang März 2009 stattfinden.


11.2.2008
Apfelbäumchen gewinnt SAP-Ausschreibung

Die SAP fördert innovative Projekte in der Metropolregion Rhein-Neckar, bei denen sich gemeinnützige Institutionen mit Bildungsinitiativen für Kinder und Jugendliche engagieren und insbesondere Technologie und Wissenschaft fördern. Bei der letzten SAP-Ausschreibung wurde das Apfelbäumchen-Projekt „Sonne, Mond und Sterne“ in Kooperation mit der VHS von der SAP-Jury ausgewählt und gefördert.

Ziel des Projektes ist es, das Interesse der Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren an der Natur und am Experimentieren zu wecken und sie bei der aktiven Erschließung ihrer Umwelt zu unterstützen und zu fördern.

Das Projekt umfasst den physikalischen Themenbereich Licht. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind abhängig von der Altersstruktur der Gruppe. Die Kinder werden in drei Gruppen eingeteilt: In der Regel sind das die 2- bis 3-jährigen, 4- bis 5-jährigen und 5- bis 6-jährigen Kinder, wobei aber auch Vorkenntnisse und individuelle Voraussetzungen eine Rolle spielen.

Die Kinder lernen spielerisch Interessantes über Licht und Schatten, Licht und Farbe, Licht und Wärme, Tag und Nacht. Die Neugierde und Aufmerksamkeit der Kinder wird auf das bewusste Wahrnehmen der kindlichen Alltaqswelt gelenkt und mit Experimenten veranschaulicht, die sie unter Anleitung selbst durchführen. Das naturwissenschaftliche Experiment bildet neben der Begegnung mit Naturphänomenen die Möglichkeit, dass die Kinder zum einen ihre manuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten üben können, dass sie zum anderen genaues Beobachten lernen und drittens durch Verbalisierung des Beobachteten ihre Sprach- und Urteilskompetenz erweitern können. Der Bau einer Sonnenuhr und die Aufführung eines Schattentheaters sind Beispiele der konkreten Umsetzung.

Leiterin des Projektes ist Diplom-Physikerin und Apfelbäumchen-Mama Astrid Rimikis.

RNZ-Bericht


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Verantwortlich: Uwe Kleinert