Zu Beginn stand erst einmal die Frage im Raum: Was ist eigentlich Stop Motion? Gemeinsam lernten die Kinder diese besondere Filmtechnik kennen. Dabei werden viele einzelne Fotos aufgenommen, bei denen Figuren oder Gegenstände jeweils nur minimal bewegt werden. Spielt man diese Bilder schnell hintereinander ab, entsteht der Eindruck von Bewegung und schon erwacht die Geschichte zum Leben.
Nach dieser Einführung wurde gemeinsam überlegt, was alles zu einem Film dazugehört. In einem kreativen Brainstorming sammelten die Kinder zahlreiche Ideen: Eine spannende Geschichte, verschiedene Charaktere, ein durchdachtes Drehbuch, Kulissen, Requisiten, passende Musik und natürlich ein gutes Team, das zusammenarbeitet. Schnell wurde deutlich, hinter einem Film steckt weit mehr, als man auf den ersten Blick sieht.
Anschließend ging es an die eigene Geschichte. Mit großer Begeisterung entwickelten die Kinder eine spannende Handlung rund um entführte Fabelwesen. Wer steckt hinter der Entführung? Können die magischen Geschöpfe gerettet werden? Mit viel Einfallsreichtum entstanden fantasievolle Szenen und überraschende Wendungen.
Im nächsten Schritt teilten die Kinder ihre Geschichte auf Tablets in einzelne Szenen ein und erstellten ein detailliertes Storyboard. Dabei überlegten sie genau, welche Bilder sie benötigen, wie die Figuren angeordnet sein sollen und welche Bewegungen fotografiert werden müssen. So wurde aus der Idee nach und nach ein konkreter Filmplan.
Als nächstes steht das eigentliche Filmen an. Mit viel Geduld und Präzision werden die Kinder ihre Figuren Bild für Bild in Szene setzen. Im Anschluss folgt die Bearbeitung, bei der die einzelnen Aufnahmen zusammengesetzt werden.
Ein besonderes Highlight ist bereits in Planung. Der fertige Film soll im Rahmen eines kleinen Kinoevents präsentiert werden. Dazu werden die anderen Hortkinder sowie die Eltern eingeladen, um die Premiere gemeinsam zu feiern. Für die jungen Filmemacherinnen und Filmemacher wird es sicherlich ein unvergesslicher Moment sein, ihr eigenes Werk auf der „großen Leinwand“ zu sehen.
<März 2026>
